Homöopathiestudie der Charité Berlin / Nachweis der Wirksamkeit festgestellt

Hallo,

4000 Probanden begleiteten die zweijährige Studie. Nach drei Monaten verringerten sich die Beschwerden der Teilnehmer um rund 40%. Die Leiterin der Studie, Frau Professor Claudia Witt, gab an, dass dies „im Mittel“ auf alle Erkrankungen zuträfe.

Homöopathie könne jedoch nicht, gerade bei schwersten Erkrankungen, die alleinige Therapieform sein. Als begleitende Unterstützung liefere sie allerdings wirksame Resultate.

Nachzulesen unter:

http://www.patientsview.com/Homoeopathie-Studie-Charite.html

Röschi

Die 2. OP -Fortsetzung-

„Das gibt es doch nicht. Sie sind schon wach?“ Ich blicke in das erstaunte Gesicht eines freundlich dreinblickenden und lächelnden Pflegers. Wieder dieser Aufwachraum. Wenn ich nicht aufpasse, verspüre ich noch das Bedürfnis, hier einzuziehen. „Bin ich schon durch?“ „Schon ist gut. Sie wurden fünf Stunden operiert“. „Na komm schon“, dachte ich. „Dann berichte mir mal von den ganzen Komplikationen….!“ „Alles super verlaufen. Sie sehen auch gut aus. Haben ja richtig Farbe im Gesicht.“ „Ja, ich bin eher der mediterrane Typ“, entgegnete ich. Keine Schmerzen! Was war los? Ich verspürte keine Schmerzen, dafür hatte ich eine Erektion. Ich fragte den Pfleger, ob die Gabe von Viagra Bestandteil des Aufbauprogrammes sei. „Sie haben jetzt eine Erektion? Ich hoffe sehr, dass es nicht an mir liegt!“ Keine Impotenz. Der Weg war geebnet. Ich atmete tief durch. Nun erkundete ich meinen Bauch. Die Metzger hatten mir zwei weitere Schnitte verabreicht. Nun war meine Bauchmuskulatur an drei unterschiedlichen Stellen durchtrennt worden. Dennoch: Ich fühlte mich super, und ich hatte Energie. Nachdem ich den Pfleger herbeigerufen hatte, bat ich ihn, mir zu helfen. Ich wollte mich aufsetzen. Etwas skeptisch dreinblickend, reichte er mir seine Hand. Sogleich nahm ich von seinem gesamte Arm Besitz. Ich saß auf der Bettkante, hatte keinen Katheder, sondern lediglich eine Drainageleitung, die aus meinem Bauch herausführte. Diesmal auf der anderen Seite angebracht. Mein inkompetenter Sachverstand erkannte, dass sich nur wenig Flüssigkeit im Drainagebeutel befand. Ein gutes Zeichen. Die Wundheilung schien zu funktionieren. Ich machte mir die begründete Hoffnung, dass der Schlauch sehr schnell gezogen werden kann. Die Sitzposition gefiel mir. Kein Schwindel, keine Übelkeit. Von draußen erhellten Sonnenstrahlen den tristen Raum. Meine Laune stieg und ich überlegte, ob für mich die Gefahr eines Sonnenbrandes bestand. Ich hatte den Gedanken noch nicht zu Ende gedacht, da erschien der Pfleger. „Ich denke, wir können Sie auf die Station bringen. Wie fühlen Sie sich?“ „Top! Wenn Sie gestatten, gehe ich zu Fuß.“ „Nun drehen Sie mal nicht gleich durch! Sie werden abgeholt und liegend in ihr Zimmer geschoben.“ Tief in meinem Inneren, war ich damit einverstanden. Die folgenden drei Tage verbrachte ich damit, meine Erlebnisse niederzuschreiben, den Krankenschwestern mein Blut zu spenden und den Ärzten mein Ohr zu schenken. Die Blutwerte wurden stetig besser. Ich begann, leichte gymnastische Übungen zu machen, zu lesen und zu schreiben. Mein Stoma bereitete mir etwas Sorge. Der Prolaps (hervorstehender Darm) hatte im Vergleich eine unebene Beschaffenheit. Ich vermutete, dass es Probleme mit der Haltbarkeit meiner Stomaversorgung geben könnte. Eine Sorge, die sich im weiteren Verlauf noch in sehr nervtötender und unangenehmer Weise bestätigen sollte. Ich verließ das Krankenhaus und begab mich zu Fuß nach Hause. Hier schaltete ich, wie so oft, mein Mobiltelefon aus. Meinen minimalistisch gepackten Rucksack warf ich auf das Bett und legte mich sogleich, voll bekleidet, daneben. Ich schlief ein. Es klingelte an der Tür. Schlaftrunkend, meinen gefüllten Stomabeutel haltend, öffnete ich. Meine Mutter stand aufgelöst vor der Tür. „Junge! Die Klinik hat mich angerufen. Sie konnten Dich und Kasia nicht erreichen. Du sollst dort dringend erscheinen. Da ist etwas auf einem Röntgenbild entdeckt worden.“ „ Mit wem hast Du telefoniert? Haben die das konkretisiert?“ Irgendwie war ich ruhig. Ich ergriff den nicht ausgepackten Rucksack und bat meine Mutter, mich in die Klinik zu fahren. „Ich weiß nicht, wer mich angerufen hat! Er hat nichts weiter erzählt.“ Ich konnte ihr die starke Erregung ansehen und machte ihr keine Vorwürfe. Es war nur zu verständlich. So stand ich, ca. drei Stunden nach meiner Entlassung, wieder in der Notaufnahme.

Die Reha

Bereits fünf Tage, nachdem ich aus der Klinik entlassen worden war, begab ich mich in die Reha nach Mölln. Ein bisher weißer Fleck auf meiner Landkarte, wenn man einmal von meiner polizeilichen Tätigkeit bei dem damaligen Ministerpräsidenten Uwe Barschel absieht.

Anstatt Medellin, nun Mölln. Ja, so können Realitäten aussehen. Ein Freund erklärte sich bereit, mich hinzufahren. Ich fühlte mich immer noch schlapp und schlief während der Fahrt mehrfach ein. So richtig Lust auf Reha hatte ich auch nicht. Andererseits wollte ich jeden Strohhalm ergreifen, der es mir möglich machte, mich auf meinem Weg zur Gesundung weiter zu bringen. Der Gedanke, nun drei Wochen wieder nur von Kranken, Ärzten und Pflegepersonal umgeben zu sein, ging mir ziemlich auf den Geist.

Es erwartete mich eine Rezeptionistin, die mir einen offensichtlich auswendig gelernten Text vorbetete. Die allermeisten Punkte hatte ich schon gleich wieder vergessen, denn eigentlich wollte ich mich nur hinlegen. Ich begab mich dann in den zweiten Stock und nahm den Fahrstuhl. Ein Treppenhaus zu benutzen, wäre für mich der direkte Weg in die Reanimation gewesen. Ich wurde von einer Krankenschwester erwartet, die mich sogleich in mein Zimmer führte. Hier erklärte sie mir die zunächst anstehenden Termine und ein paar Regeln, die es im Hause einzuhalten galt. Da ich sehr erschöpft war, nahm ich nur die Hälfte wahr. Das war mir auch irgendwie egal. Eigentlich wollte ich nur meine Ruhe und gleichzeitig die ganze Reha so schnell wie möglich hinter mich bringen. Hiernach begab ich mich in den Speisesaal, wo mich ein Mitarbeiter über die Sitzordnung aufklärte und mir meinen Platz zuwies. Sogleich teilte ich mit, dass ich doch Vegetarier sei. Der Mitarbeiter teilte dies unmittelbar, noch in meinem Beisein, der Küche mit. Während des Gesprächs bemerkte ich, dass ich Probleme hatte, länger zu stehen. Daher bat ich darum, mich hinsetzen zu dürfen. So etwas hatte ich noch nie erlebt. Ich war zu schwach, um im Stehen einem Gespräch zu folgen. Wie tief war ich gesunken!

Eine halbe Stunde später war es dann auch soweit. Essenszeit! Ich bekam tatsächlich vegetarische Buletten. Warum die Hersteller der Meinung sind, dass man den Vegetariern einen Fleischersatz anbieten muss, ist mir immer noch schleierhaft. Schließlich bin ich als Vegetarier gar nicht auf Fleisch aus. Also wozu dann eine Ersatzfrikadelle? Zum Glück tat sich an dem Tag, bis auf ein paar Routineuntersuchungen, nicht mehr viel und so ging ich sehr früh schlafen. Vor dem Einschlafen dachte ich noch daran, dass nun genau die Zeit gekommen war, die ich solange herbeigesehnt hatte. In wenigen Tagen ging mein Flieger nach Barcelona, von wo aus ich meine 10-monatige Reise antreten wollte. Nun lag ich jedoch hier. Das Schicksal hatte mich nach Mölln verschlagen, nicht Barcelona oder Medellin. Welch eine Alternative. Eigenartigerweise war ich nicht so traurig, wie ich es mir zuvor ausgemalt hatte. Ich fragte mich natürlich, woran dies liegen würde. Eine Erklärung lag nahe. Es ging mir körperlich so schlecht, dass ich nur einen Gedanken hatte: schnell fit werden und wieder in mein altes Leben zurück. So verändert Leiden die Prioritäten. Wäre noch die Traurigkeit oder die Wut über meine nicht angetretene Reise hinzugekommen, ich hätte unnötig Energie verschwendet, die meinem Heilungsprozess hinderlich gewesen wäre.

Nach einer Nacht mit vielen Unterbrechungen, denn ich musste, wie immer, mehrfach meinen Stomabeutel lehren, stand ich gegen 06.00 Uhr auf. Ich bin Frühaufsteher. Das kommt mir in solchen Situationen zugute. Um Sieben gab es Frühstück. Ich hatte auch Appetit, fühlte mich allerdings sehr schlapp. Zuvor sollte ich mich nüchtern noch im Schwesternzimmer zur Blutentnahme einfinden. Gegen 07.30 Uhr begab ich mich dann in den Speisesaal. Der Andrang bei der Blutentnahme war doch höher, als ich es erwartet hätte. Einen derartigen Andrang stellte ich auch beim Buffet fest. Erinnerungen an meine frühen Jahre, als ich noch Pauschalreisen gebucht hatte. Es war genug zum Essen vorhanden, jedoch hatte ich den Eindruck, dass viele mit dem Hungertod rechneten. Ich verstehe oft nicht, dass sich die Menschen für ein Buffet entscheiden oder dieses vorgesetzt bekommen und dann die Teller so vollfüllen, dass ein zweiter Gang eigentlich nicht mehr drin wäre. Wir haben bereits so viel und leben im Überfluss, und dennoch wollen wir immer mehr. Und trotz des Überflusses sind wir nicht bereit, zu teilen. Aber das ist ein Thema, welchem ich mich in einem anderen Buch widme.

Eine halbe Stunde später fand ich mich beim Arzt zum Einführungs- und Anamnesegespräch ein. Ein netter Mensch, der sich tatsächlich Zeit für mich nahm. So viel Zeit, dass ich verwundert nachfragte, ob der Patient nach mir abgesagt hätte. Als er verneinte, war ich angenehm erstaunt. Nicht erstaunt war ich jedoch über meine schlechten Blutergebnisse. Die wichtigen Werte waren jeweils erhöht oder erniedrigt. „Schöne Scheiße!“ So dachte ich. Zudem ähnelte ich körperlich immer noch einem Mammut. Sah ich morgens in den Spiegel, erkannte ich einen Mann mit müdem Gesichtsausdruck, dessen Mimik Pessimismus ausstrahlte. Außerdem war die Haut fahl und grau. Die Gelenke waren dick, ach irgendwie war alles geschwollen. Ja, die Auswirkungen der hohen Kortisongaben, zeigten ihre Wirkung. Wenn ich mich so ansah, überkam mich eine große Traurigkeit, die den Schrecken ablöste, den mein Anblick zunächst bei mir auslöste. Hinzu kamen dann noch die stark ausgeprägte körperliche Schwäche und mein hoher Gewichtsverlust. Ich wog immer noch 80 kg bei 193 cm Körpergröße. Zumindest hatte ich seit der Zeit im Krankenhaus kein Gewicht mehr verloren.

Zunächst stellte ich mit einer Diätassistentin einen Ernährungsplan für mich zusammen. Da ich einen sehr niedrigen Eiweißwert aufwies, erhielt ich neben einer eiweißreichen Kost zusätzlich hoch potente eiweißhaltige Nahrungsergänzungen. Aufgrund meiner Werte war ich unterernährt. Der Organismus holte sich zwischenzeitlich den notwendigen Proteinbedarf aus der Muskulatur. Dementsprechend eingefallen sah ich auch aus. Zudem besprach ich mit meinem Arzt einen Ablaufplan, der mich in den drei Wochen wieder körperlich auf ein gutes Niveau bringen sollte. Es war, wie beschrieben, doch eben für mich ein Schock, zu sehen, aus welcher Fallhöhe ich, insbesondere körperlich, abgestürzt war. Bis dato hatte ich wirklich ein gutes Level erreicht, war körperlich und mental unglaublich fit und erholte mich nach auch hoher körperlicher Anstrengung sehr schnell. Nun war es anders. Das Treppensteigen fiel mir unheimlich schwer. Schon nach wenigen Stufen, benötigte ich eine Pause und musste mich am Treppengeländer festhalten. Hatte ich die Stufen erst einmal geschafft, brauchte ich wiederrum eine Pause, da mir meine Kurzatmigkeit keine andere Wahl ließ. „Ein Sauerstoffzelt wäre jetzt gut“, teilte mir mein Verstand mit. Hatte ich dies Schwäche nach einigen Minuten überwunden, verspürte ich das unbändige Bedürfnis, mich hinlegen zu müssen. Darunter litt natürlich meine Psyche und auch die Lebensqualität. Allerdings war ich in vielen Momenten einfach zu müde, um mir darüber Gedanken zu machen. Hinzu kam, dass mein Eisenwert ebenfalls im Keller anzusiedeln war. So vereinbarte ich mit dem Arzt, dass mir ein Eisenpräparat verschrieben und substituiert wird.

Der Anwendungsplan sah dann zum größten Teil sportliche Aktivität vor. So fuhr ich auf dem Ergometer, begab mich in den Kraftraum und begann tatsächlich mit dem Schwimmen. Dies ist insofern ungewöhnlich, als dass ich Schwimmen schon von jeher auf das Tiefste verabscheute. Meine Fähigkeiten sind in dieser Disziplin daher auch eher beschränkt. So schwimme ich wie ein Stein und tauche wie ein Korken. Die Schwimmhalle war jedoch überschaubar. Es handelte sich um eine 15m-Bahn. Vielleicht war auch dies der Grund, warum ich den Antrieb verspürte, ins Wasser zu steigen. Die Ufer lagen einfach sehr dicht beieinander. Allerdings wollte ich unbedingt fit werden. Und um dies zu erreichen, ist Schwimmen ein ausgezeichneter Sport, um körperlich auf der Höhe zu bleiben oder dies wieder zu werden. Zudem war eines meiner Ziele, die ich auf dieser Reha ausprobieren und erreichen wollte, der Umgang mit meinem Stoma. Ich merkte doch, dass Berührungsängste vorhanden waren. So hatte ich subtil immer Angst, dass das Stoma undicht werden und der Stuhl unkontrolliert abfließen könnte. Etwas, was in der Vergangenheit bereits vorgekommen war. Ich wollte meine paranoiden Verhaltensweisen in Bezug auf das Stoma aufgeben und einen entspannteren Umgang damit erlernen. Ich legte eine Bandage um die Taille und stieg ins Wasser. Es war scheißekalt.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Anwendungen war die Beckenbodengymnastik. Da zukünftig geplant ist, den künstlichen Darmausgang wieder zurückzuverlegen, sind diese Übungen von entscheidender Bedeutung. Dadurch wird eine Stuhlinkontinenz verhindert. Die Vorstellung, dass ein solches Szenario eintreten könnte, macht mich unruhig, ja ängstigt mich schon. Da ich mich aber auf meine mir zutiefst innewohnende Disziplin verlassen kann, bin ich optimistisch, dass ich das hierzu erforderliche Training regelmäßig durchführen werde.

Im Laufe der folgenden Tage kam ich immer besser in den Tritt. So nahm ich relativ schnell an Gewicht zu, ich hatte Appetit und sportlich ging es auch voran. Mit Hilfe der Eisenpräparate und den regelmäßigen sportlichen Betätigungen, wurde ich zusehends kräftiger und leistungsfähiger. Die Wattzahl beim Ergometertraining erhöhte sich. Meine Kurzatmigkeit verschwand, und ich befand mich dadurch auch psychisch in einem positiven Flow. Zudem umgaben mich nette Menschen. Zunächst hatte ich befürchtet, dass innerhalb der Reha vorwiegend „Jammerlappen“ ihr Unwesen trieben, die von nichts anderem als ihrer Krankheit und dem damit verbundenen Schicksal redeten. Zum Glück trat dies nicht ein, und den Wenigen, die sich so verhielten, ja denen ging ich aus dem Weg.

Meine Freizeit verbrachte ich überwiegend mit Lesen und Schreiben. Täglich führte mich mein Spaziergang in die Stadt. Weitere Unternehmungen machte ich nicht, da ich mich tatsächlich nur auf Erholung und dem Erreichen körperlicher Ziele fokussierte. Schon bald schmiedete ich neue Pläne, die sich insbesondere auf das Reisen bezogen. In der dritten Woche begann ich mit leichten Steigerungsläufen an einer leichten Anhöhe. Nun war ich überzeugt, dass ich mich meinem alten Leben näherte. Euphorie stellte sich ein…..

1. Operation -Fortsetzung-

„Herr Röschmann! Mein Name ist Sandro (Name geändert). Ich kümmere mich jetzt um Sie! Sie sind hier im Aufwachraum. Wie geht es Ihnen? Es ist alles gut!“ Die Sätze nahm ich wie ein Schreien wahr. Vermutlich lag dies an den Nachwirkungen der Narkose. Ich konnte meine Augen nicht öffnen. Obwohl ich mich anstrengte, gelang es mir nicht. Hinter mir hörte ich 1. Operation -Fortsetzung- weiterlesen

Der Schock

Im März 2017 vereinbarte ich noch einmal eine Darmspiegelung in der Klinik, da ich sichergehen wollte, dass mein Darm in Ordnung war. Zudem war ich turnusmäßig wieder dran. Bis dahin hatte ich 10 Jahre mit meiner Colitis Ulcerosa in Remission gelebt und nahm keinerlei Medikation. Das Ergebnis war gut. Diese Koloskopie wurde, mit meinem Einverständnis, zu Studienzwecken verwendet. Der Schock weiterlesen

Eine unerwartete Wende

Ich hatte mir alles so schön vorgestellt. Mein Lebenskonzept, minimalistisch zu leben und dennoch kontrolliert, selbstbestimmt und genussvoll zu konsumieren, funktionierte. Meine vielseitigen Interessen gaben mir das Gefühl, mein Leben sinnvoll zu gestalten. Zudem fühlte ich mich in meinem Körper sehr wohl. Beruflich hatte ich Schwierigkeiten, mich mit der Tätigkeit zu identifizieren und mich zu motivieren. Mein Glück war jedoch, Eine unerwartete Wende weiterlesen