Verhalten bei einem Schub

Hallo,

auch hier gilt zunächst: Eine allgemein gültige Regel gibt es, meinen Erfahrungen nach,  nicht. Es ist und bleibt dabei, dass jeder für sich die Dinge ausprobieren muss, die er/sie verträgt oder nicht.

Ich hatte heftigste blutige Durchfälle, die von stark brennenden Krämpfen begleitet wurden. Dadurch fühlte mich körperlich sehr schwach. Hinzu kam die konstante Appetitlosigkeit. Wenn es auch paradox klingt, so habe ich während des Schubes immer versucht, zu essen. Hierbei probierte ich vieles aus und stellte so fest, was ich gut vertrug.

Ich habe gute Erfahrungen mit folgender Ernährung gemacht:

Akuter Schub:

  • Einnahme von einem Liter Kefir / verteilt über den Tag / Schutz der Darmschleimhaut durch entzündungshemmende Wirkung und Ernährung „guter Bakterien“
  • Einnahme von Elektrolyten, um Mineralverluste zu minimieren
  • Viel trinken, ohne Kohlensäure, Ingwer- und Pfefferminztee, meistens in Kombination
  • gedünstetes und pürierte Lebensmittel, wie Gemüse, Kartoffeln sowie Sojaprodukte und Nüsse. Sie sind wertvolle Energielieferanten. Ich vertrug sie offensichtlich, weil ich sie in Haferbreie hineingab und pürierte
  • auf Milchprodukte habe ich später gänzlich verzichtet. Jedoch vertrug ich Buttermilch, Joghurt und Käse gut. Bei Käse wählte ich jedoch die fettarme Variante.
  • Obst wurde püriert und vorher geschält, da es ansonsten schwer verdaulich ist
  • bei schwersten Schüben, nahm ich Astronautennahrung zu mir.

Ernährung während der Remission:

Hier aß ich neben den genannten Produkten vermehrt Reis, Hafer und Vollkornprodukte.  Im Allgemeinen werden Milchprodukte eher weniger gut vertragen. Auch sollten sämtliche zuckerhaltigen Nahrungsmittel sowie Alkohol komplett vermieden werden.

Zum Schluss, und ich werde nicht müde, dies immer wieder zu wiederholen: Den entscheidenden Schritt in Richtung Heilung machte ich, als ich Vegetarier wurde. Seit dieser Zeit, bin ich schubfrei.

Wer Lust hat, kann mir von seinen Erfahrungen berichten und sie so mit anderen Lesern teilen. Dies kann helfen und auch Mut machen…..


 

Noch ein Rezept (schmeckt tatsächlich – heute ausprobiert):

180 g Instant-Couscous / 15 Minuten kochen
160 g Baby-Spinat

100 g Feta
100 g Himbeeren
40 g Haselnüsse

Salz, Pfeffer
60 ml Olivenöl
2 Esslöffel Weißweinessig
1 Esslöffel Zucker
1 Teelöffel Dijon-Senf
1 Spritzer Mandelextrakt
Salz, Pfeffer

Röschi

Veröffentlicht von

Holger Röschmann

Geboren am 24.12.1965 in Eckernförde, Sternzeichen: Steinbock, Wohnhaft: Kiel, Zweijährige Ausbildung zum Psychologischen Berater Zweijährige Ausbildung zum Heilpraktiker, Ausbildung zum Psychologischen Berater (hier auch als Berater tätig gewesen), Keine Kinder, Hobbies: Sport, Yoga, Meditation, Lesen, viel Reisen, Blogger. Charakter: Querdenker, kommunikativ, vielseitig interessiert, offen.

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