Kefir, und seine Wirkung auf den Morbus Crohn

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Hallo,

in einem meiner letzten Berichte habe ich bereits angedeutet, dass ich auf den Kefir und dessen positive Wirkungen bei Morbus Crohn eingehen werde.

Allgemeine Informationen:

Kefir wird aus der Kefirknolle gewonnen. Es ist ein Getränk, dass bereits seit hunderten von Jahren im Kaukasus und in Tibet getrunken wird. Die Knolle kann mit Ziegen,- Schafs,- Kuh- oder auch Kokosmilch angesetzt werden. Durch diese Kombination wird ein Gärungsprozess eingeleitet, der die in der Milch vorhandene Laktose vollständig abbaut. Man nennt dies auch Fermentierung. Daher ist der Milchkefir auch sehr gut zu vertragen und wirkt sich positiv auf die Verdauung aus. Der Kefir gedeiht bei einer Temperatur von 10 – 25 Grad.  Je niedriger die Temperatur während der Fermentierung ist, umso mehr Kohlensäure und Alkohol entsteht. Der Kefir schmeckt dann eher nach Hefe, da eine Hefegärung einsetzt.

Je höher die Temperatur, umso mehr tritt die Milchsäuregärung in den Vordergrund. Das bedeutet, dass die Milch auch säuerlicher schmeckt.

Gesundheitliche Wirkung des Kefir:

Verschiedene Untersuchungen dieser Pilzkultur kamen zu dem Ergebnis, dass die Inhaltstoffe des Kefir bestimmte krankmachende Bakterien (Listerien) abtöten. So hat man eine besonders entzündungshemmende Wirkung, insbesondere bei Magenschleimhaut- und Darmentzündungen festgestellt.

Eigene Erfahrungen mit dem Getränk:

In der akuten Phase, d. h. während und nach einem Schub, trank ich ca. 1/2 Liter täglich von diesem köstlich schmeckenden Getränk (wie ich es finde). In der Remission fügte ich häufig Heidel- und sonstige Beerenfrüchte hinzu. Insbesondere Heidelbeeren verfügen über ein hohes antioxidatives Potenzial. Antioxidantien sind sog. „freie Radikalfänger“. Diese sind verantwortlich für die Entstehung von degenerativen Erkrankungen, wie z. B. Krebs sowie Entzündungen. Sie entstehen durch Umweltgifte, die wir u. a. durch Nahrung (Aluminium, Blei, Cadmium, Quecksilber etc), radioaktiver Strahlung (auch Strahlung durch Mobiltelefone) sowie durch Medikamente aufnehmen.

Nach ca. zwei-drei  Wochen bemerkte ich, dass sich mein Darm komplett beruhigte. Ich verspürte wieder mehr Energie und erholte mich zusehends. Mit dem Appetit kehrte die Kraft und Lebensfreude wieder zurück. Die Durchfälle, die Darmgeräusche sowie unangenehme Luftansammlungen verschwanden komplett. Bei den Blutuntersuchungen stellte sich heraus, dass meine Entzündungswerte (CRP) die eines gesunden Menschen entsprachen.

Ich kann nicht nachweisen, dass die schnelle Verbesserung meines Befindens ausschließlich durch die Einnahme des Kefir verursacht worden ist. Schließlich nahm ich zu dieser Zeit weiterhin Medikamente (Salofalk, Azathioprin). Festzustellen ist jedoch, dass ich die Medikation bereits Monate eingenommen hatte, bevor ich den Kefir trank und diese nicht diesen gesundheitlichen Mehrwert für mich erbrachten.

Erst als ich den Kefir regelmäßig zu mir nahm, ging es mir entscheidend besser. Ein wissenschaftlicher Beweis ist dies jedoch natürlich nicht.

Zubereitung des Getränks:

Equipment:

  1. Ein Kunststoffgefäß (1 Liter)
  2. Ein Porzellan- oder Plastiklöffel

Milchkefir wird grundsätzlich in einem Kunststoffgefäß zubereitet. Jeder Kontakt mit Metall ist zu vermeiden, da der Pilz ansonsten stirbt. Daher ist auch ein Porzellan- oder Plastiklöffel zum Entnehmen des Pilzes aus dem Gefäß zu verwenden.

Schütte die Milch auf den Pilz! Stelle das Gefäß an einen dunklen Ort. Nach ca. drei Tagen siehst Du, wie aus der Milch eine quarkähnliche Substanz geworden ist. Nun ist der Kefir trinkfertig. Rühre mit einem Holzlöffel um!

Entnehme den Pilz mittels Löffel und lege ihn in ein kleines Glasgefäß, welches mit etwas Milch gefüllt ist. Dies ist wichtig, da sich der Pilz von der Laktose ernährt.

So kannst Du den Pilz ein paar Tage im Kühlschrank aufbewahren. Willst Du ihn längere Zeit nicht verwenden, so lege ihn, mitsamt dem Glasgefäß und ohne Milch in das Gefrierfach.

Den trinkfertigen Kefir kannst Du nun probieren. Trinke ihn pur oder mixe Früchte hinein. Ich verwende ihn oft als Zutat bei der Zubereitung meines morgendlichen Smoothies.

Durch das Verwenden wächst der Pilz ständig. Du kannst ihn teilen und ihn an Freunde und Bekannte weitergeben. Wenn Du ihn teilst, dann breche mit den Händen Teile des Pilzes einfach ab.

Solltest Du Interesse an dem Pilz haben, so kannst Du ihn bei mir für 5 Euro erwerben.

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hr24@outlook.de

Viel Wohlbefinden mit diesem putzigen kleinen Kraftprotz wünscht

Röschi

 

Veröffentlicht von

Holger Röschmann

Geboren am 24.12.1965 in Eckernförde, Sternzeichen: Steinbock, Wohnhaft: Kiel, Zweijährige Ausbildung zum Psychologischen Berater Zweijährige Ausbildung zum Heilpraktiker, Ausbildung zum Psychologischen Berater (hier auch als Berater tätig gewesen), Keine Kinder, Hobbies: Sport, Yoga, Meditation, Lesen, viel Reisen, Blogger. Charakter: Querdenker, kommunikativ, vielseitig interessiert, offen.

2 Gedanken zu „Kefir, und seine Wirkung auf den Morbus Crohn“

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